Mittwoch, 26. Februar 2014

Gedanken eines einsamen Genies


Der Schriften Steller sind `ne Plage,
der Leser gibt’s wie Sand am Meer.
Wie mach ich‘s nur, dass die Verlage
sind hinter meinen Büchern her.
So denkt sich mancher Federschwinger
in seinem stillen Kämmerlein,
nur seine Bücher sind der Bringer,
was fällt nur den Verlagen ein,
den Plunder, den die andren schreiben,
durch ihre Häuser zu vertreiben
und damit, Pisa hat‘s erkannt,
die Bildung aus dem Hirn verbannt.

Freitag, 21. Februar 2014

Ich bin nicht so, wie ich aussehe



Im Rahmen eines umfangreichen Interviews mit meiner Kollegin Claudia Lampert bin ich – neben vielen anderen – zu zwei Erkenntnissen gekommen, die ich meinen Lesern an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte:
 
1) Ich bin nicht so, wie ich aussehe und

2) Es gibt tatsächlich Menschen, die verstehen, was Til Schweiger sagt . . . oder die zumindest behaupten, ihn zu verstehen!

Beide Erkenntnisse werden zweifellos meine Sicht auf meine fotografischen Portraits verändern und mich zudem in meiner Absicht bestärken den einen oder anderen meiner satirischen Texte zu sprechen und gelegentlich als MP3 Podcasts zu publizieren.
Wie Sie, geneigte Leser, erkennen können, ist das Interview also durchaus dazu geeignet, den einen oder anderen Denkanstoß zu geben. Hier ein kurzer Auszug aus Claudia Lamperts Antworten:

„Sprache ist zweischneidiges Schwert, das uns von anderen abtrennt und uns mit ihnen verbindet. Für mich ist der Umgang mit Sprache immer auch der Umgang mit Menschen. Sprache ist mein Medium, mit dem ich die Isolation durchbrechen und in Beziehung zu Menschen treten kann.  Übers Schreiben sogar mit Menschen, die ich nie gesehen habe.“

Was das mit Til Schweiger und meiner Selbsteinschätzung zu tun hat? Lesen Sie selbst im Interview mit Claudia Lampert, Journalistin, Autorin, Libelle . . .